cenarius VERLAG

Unsere erste Hörbuch-CD und aktuelle Rezensionen

Uwe Helfrich 'Lass uns ins Blaue reisen Das sind wir'

Voller Stolz und Freude stellen wir unser erstes Hörbuch vor:


Der Schriftsteller und Schauspieler Uwe Helfrich hat dieses lyrische Hörbuch
eingelesen. Für die musikalische Leitung zeichnet sich der bekannte Musiker
Paul Esslinger verantwortlich.


Begeben Sie sich mit Uwe Helfrich auf die Reise ins Blaue - und zu sich selbst!

Die Hörbuch-CD hat eine Spielzeit von ca. 46 Miunten und ist seit Anfang April lieferbar!



ISBN   978-3-940680-30-3

CVHCD2010         € 11,95

Auslieferung im stabilen Jewel-case




Die Zukunft der Lyrik

Von Eva Schwarz (Dichterin und Künstlerin)

 

Stößt Uwe Helfrich mit seinem lyrischen Hörbuch die Tür auf?

Aus zahlreichen Gesprächen habe ich den Eindruck gewonnen, es gibt in Deutschland mehr exzellente Lyriker als Leser.

Gedichte? Oh nein. Das erinnert mich an die Schulzeit. Texte auswendig lernen, ohne je über den Sinn oder Unsinn nachzudenken. Diesen Satz höre ich viel zu oft.

Ich widerspreche vehement und nun habe ich ein hörbares Argument in meinen Händen: Uwe Helfrich!

Mit einer Leichtfertigkeit einer Feder interpretiert er seine Gedanken und reist mit uns fort. Bemerkenswert, so manches Land habe ich wie Helfrich bereist. Es gibt sicher Parallelen in den Beobachtungen, aber auch neue Impressionen.

Ich lasse mich verwöhnen.

Geschickt sind Musik und Klänge eingewebt und der Schauspieler Helfrich beherrscht sein Fach. Sprachlich ausgereift, voller Kraft und auch voller Stille, so gelingt es dem Vortragenden, die Zuhörer in ihren Bann zu schlagen.

 

Uwe Helfrich, meine Hochachtung!


Desweiteren schreibt....


Es ist nicht lange her, da drückte mir ein befreundeter Verleger mit den Worten „Hier, hör dir das mal an“ eine CD in die Hand. „Wenn es dir gefällt“, meinte er, „schreib doch bitte eine Rezension. Und wenn nicht, dann nicht!“
Na ja, wie man jetzt liest, habe ich eine Rezension geschrieben. Also kann man sich denken, wie mir der Inhalt der CD gefallen hat.
Ein Hörbuch war’s, das er mir ausgehändigt hat. Lyrik! Der Name des Autors kam mir irgendwie bekannt vor. Uwe Helfrich ... Ein Blick ins World Wide Web bestätigte meine Vermutung: Ah ja, der Kabarettist und Schauspieler ... Und der ist auch Autor? Offenkundig! Und gar kein schlechter!
Wie es der Titel andeutet, geht es bei dieser Reise durch die lyrischen Gefilde ins Blaue. Dazu passt, dass die einzelnen Abschnitte geografisch geordnet sind: Deutschland, Niederlande, Israel, Spanien, Ukraine, USA/Arizona, North Carolina, Indien, Belgien, Deutschland/Berlin, NRW. Warum, wieso? Müssen eigentlich alle Geheimnisse aufgeklärt werden? Es fällt bei manchen Gedichten leichter, die jeweilige Länderwidmung nachzuvollziehen, als bei anderen. Die in fast jedem Abschnitt zum Einsatz kommenden Musikinstrumente (Gitarre, Harfe, Akkordeon, Sitar, Maultrommel) verstärken jedenfalls den Eindruck einer Weltreise.
Die Texte künden hintersinnig von neuralgischen, springenden, wunden oder auch toten Punkten. Mal fallen sie ganz persönlich aus, mal kosmopolitisch! Es sind Schelmengedichte – verschmitzte, leicht spöttische Lehrstücke. Sie handeln von großen Fußspuren, verschlafenen Möglichkeiten, Wortbomben, Dschinns, Erzengeln, Reservationen, Moralin, Staubplaneten, Fata Morganas, Stechschritten, Steinbrüchen ... und meinen die wesentlichen Dinge des Lebens. Es sind Aperçus über uns, wie wir uns aufführen, wie wir uns geben, was uns bewegt.
Unwillkürlich kommt einem manchmal der große Loriot in den Sinn: „Das ist fein beobachtet.“

 

Harry Michael Liedtke




Carmen Hess in einem Brief an den Verlag:

 

„Sehr geehrter Herr Ludwig!

Nachdem ich die von Ihnen herausgegebenen Lyrikanthologien ‚Notwendigkeit‘, ‚Wildfrucht‘ und ‚Fernes Licht‘ nahezu verschlungen habe und sogar im Freundeskreis mehrfach daraus zitiert habe, gab es lange keine weitere Veröffentlichung in diesem Bereich…

 

…war ich mehr als angetan, als ich von der Lyrik-CD Ihres Autoren Uwe Helfrich erfuhr und habe sie sofort geordert. Wenn ich auch dem gedruckten Worten mehr geneigt bin, so habe ich das Hörbuch als eine neue Erfahrung angenommen. Welch eine gelungene Adaption von Feder zum gesprochenen Wort! …

 

…Das ‚Wir‘-Gefühl, diese Einladung dieses großen Poeten, habe ich sofort akzeptiert und reise nun mit Herrn Helfrich von einem Ort zum anderen, vor Augen den blauen Himmel und die akzentuierten weißen Wölkchen – ganz den Betonungen , Hebungen und Senkungen folgend…

..bin ich wie gefesselt von diesen Kleinoden, von diesen prächtigen Gedanken und Beschreibungen…

 

Bitte mehr Lyrik! Und mehr von dem sehr verehrten Herrn Helfrich!



Simone D. über „Lass uns ins Blaue reisen“

 

Als mich Jürgen Ludwig, den ich schon seit über zwanzig Jahre kenne, gebeten hatte, für die Erotiklyrik „Wildfrucht“ einige Beiträge einzureichen, war ich erst verunsichert.

Gedichte?

Nun, ich schreibe Liedertexte, sowohl in deutsch, als auch in englisch, aber meist zu vorhandener Musik. Ich passe also die Worte einem anderen Medium an.

Ludwig empfahl mir, es diesmal anders herum zu machen: „Verfasse Texte, und dann suche in dir nach der Melodie.“

 

Und was macht Uwe Helfrich? Er verfasst einen Weltreisenbericht, indem er Etappen und Erfahrungen, Gefühle und Eindrücke und Stimmungen auffängt. Dann hält er sie auf Papier fest, um sie dann wieder in gesprochene Worte lebendig werden zu lassen.

Als ausgebildeter Schauspieler versteht er es, mit der Stimme zu arbeiten, zu formen, zu beeindrucken. Die Parallele zu mir als Sängerin.

So, wie mir Jürgen Ludwig empfohlen hat, erlebe ich nun, dass Uwe Helfrich für sich eine Melodie erdacht hat, nachdem er seine Worte wohl gewählt hat.

 

Helfrich zelebriert Lyrik. Absolut empfehlenswert!



Himmelsreisen

 

CD einlegen. Augen zu. Entspannen.

Uwe Helfrich besticht nicht nur durch eine wunderbare Interpretation seiner eigenen Lyrik; seine Betonungen treffen das Wesentliche, stimmlich wie inhaltlich.

Lass uns ins Blaue reisen – und schon reise ich mit ihm durch die Länder und Landschaften, höre, fühle, rieche.

Magie? Nein, sondern ein handwerklich wie künstlerisch wohl produziertes Hörbuch, das mich unterwegs begleitet und in meinen heiligen Hallen mir die Zeit für Muße einräumt.

Einziger Nachteil: Irgendwann klingt diese CD aus, aber auch dafür gibt es die Wiederholungstaste.

 

So freue ich mich jetzt schon auf das Gesamtwerk in Printform!

 

Hans Mihur (Schriftsteller)




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