Phantastische Literatur im cenarius Verlag
Fantasy-Roman und mehr...
VERLAGSPROJEKT: Phantastische Literatur
*Schreibwettbewerb Roman
*Schreibwettbewerbe Anthologien (Kurzgeschichten)
Wenn Sie die Überschrift gelesen haben, mögen Sie vielleicht denken, was soll das Besondere an diesem Projekt sein? Vielleicht lehnen Sie so genannte ‚Fantasy-Romane’ gar wegen ihrer Trivialität oder des ‚x-ten’ Aufgusses der „Herr der Ringe“ gänzlich ab – Einwände, die mir als Autor und Verleger durchaus bekannt sind und zum Teil ebenso erhebe.
Cenarius stellt Ihnen jedoch ein Konzept vor, das der Maxime folgt:
„Verlasse ausgetretene Pfade und gehe neue Wege“
Die Grundidee beruht auf der Schaffung einer eigenen Welt, manifestiert in dem Roman
‚Der Mondstein der Tysia’
und setzt sich mit dem Fortsetzungsroman, der als Buchprojekt ausgeschrieben wird, weiter.
Die Besonderheit: Der Basisroman ist in sich abgeschlossen, aber erlaubt eine Fortsetzung.
Mit dem Ende des „Mondsteins“ beginnt eine weitere Erzählung, wobei
Protagonisten und Antagonisten zu übernehmen sind, sozusagen als
Ausgangspunkt. Die weitere Entwicklung ist freigestellt.
Die Fortsetzung: Die fantastische Welt – Grundlage Mondstein – dürfen Sie nicht als
statisch betrachten, sondern als ein organisches Wachstum. Sollte sich
das Projekt literarisch wie kommerziell am Markt durchsetzen, d. h.
Anspruch von Verlag und Autorenteam erfüllt werden, folgt im
Rahmen des zweiten Werks eine entsprechend erweitere Welt, die in
einem dritten Roman fortgesetzt wird.
Rundum: Im Rahmen der Phantasiewelt werden zudem Ausschreibungen für
entsprechende Anthologien ausgeschrieben, die zum Teil thematische
Vorgaben haben bzw. das Thema durch eine bereits verfasste Erzählung
erläutert.
Phantastische Literatur – Quo vadis?
Seit Menschen Gedenken begleiten uns Sagen, Märchen und Fabelwesen. Dort auch wurzelt die so genannte „Fantasy-Literatur“ mit all ihren Unterkategorien, auf die im weiteren Verlauf
noch eingegangen wird.
Zuerst einmal soll an dieser Stelle die Erwartungshaltung des cenarius-verlags erläutert werden und in Bezug auf das Projekt an Beispielen verdeutlicht werden.
Phantastische Literatur zu schreiben bedeutet, ernsthaft literarisch zu arbeiten
Die eindimensionale Ebene (Beschreibung anderer Völker) ist zu überwinden
Klischees (guter Mensch – böser Ork) sollen nicht bedient werden
Gesellschaftliche Strukturen sollten über dem üblichen Feudalsystem stehen
Die Motive für das Tun und Handeln alle Beteiligten muss schlüssig sein
Gut und Böse simple Gegensätze reichen nicht aus
Ein paar Monster, ein wenig Zauber, die wunderhübsche Prinzessin und fertig ist der Roman oder Erzählung? So scheinen die zurecht trivialen fantasy-stories wie als Produkt einer Fließbandschreibarbeit zu entstehen. Hier eine Prise Mythologie, da ein bisschen Sexappeal und –weil es ja Fantasy ist- unlogische Abläufe.
Dieses Manko gilt jedoch nicht nur für den Sektor Phantastik, sondern für nahe Genre der Belletristik. Unzureichende Recherche und zu konstruierte, gar statische Grundgerüste zerstören jeden Traum einer literarischen Arbeit.
Handwerkliche Fehler gilt es auch in diesem Bereich zu vermeiden und darauf legt das Lektorat großen Wert. Wer einen erfolgreichen Kriminalroman verfassen will, hat sich unweigerlich in Protagonisten und Antagonisten herein zu versetzen. Er hat die Rollen zu spielen und anzunehmen. In vielen Negativbeispielen der phantastischen Literatur geschieht dies nicht. Meist sind es Menschen oder menschenähnliche Wesen, die das ‚Gute’ darstellen und um die ‚Heldentaten’ aufzuwerten, sind die ‚Monstren’ nur unheimlich und haben keine
Seele im Sinne eines ernst zu nehmenden Antagonisten.
Zwerge sind so...
Fast gleitend ist der Übergang zu der Eindimensionalität der übrigen Völker, die den Menschen als Hilfstruppen oder Erzfeind begegnen. Hierzu ein Beispiel: Sie arbeiten in Gruben, sind mürrisch und kippen fassweise Bier in sich hinein. – Zwerge.
Wie aber, so frage ich mich dann, können sie sich dann vermehren? Welche Zwergenfrau mag so einen Kerl zum Mann und Vater ihrer Kinder erwählen?
Können diese Raubeine nicht zärtlich sein, haben sie keine Kultur?
Um dem Zwerg gerecht zu werden, sollte man wie einer leben und denken – im übertragenden Sinne – sich in die Rolle einfinden.
Wege aus dem Klischee sind für die Projekte gefragt und stellen eine hohe Herausforderung an die Autoren dar. Für Phantasie braucht es mehr als nur Phantasie.
Sind die Orcs und Trolle tatsächlich nur eine willenlose, mordende Bande und mit dem Bösen von Natur aus verbündet?
Haben Sie schon einmal eine hässliche Elfendame gesehen bzw. von ihr gelesen?
Warum übernehmen wir das Klischee vom bösen Drachen? In anderen Kulturen stehen diese Fabelwesen für Weisheit und Gerechtigkeit.
Mein Freund, der Orc?
Wie eingangs betont, die Phantastische Welt des cenarius definiert sich als organisch und entsprechend sollten die verschiedenen Völker (das Wort: Rasse hat durch die negative Besetzung in Deutschland etwas kontraproduktives) eine freie Entwicklung und Veränderung erfahren (dürfen).
Wie auch in der ‚Menschenwelt’ werden Sie nachlesen können, wie unterschiedlich die Gruppierungen im ‚Mondstein’ auftreten und keine homogene Gruppe bilden
Das ‚Dunkle’ als Symbol der Gegenmacht taucht zwar auch dort auf, aber im Gegensatz zum am Mittelalter orientierten, feudalen Gesellschaftsmodell treffen wir auf politische und religiöse Gegensätze, die wie in der realen Welt(geschichte) zu massiven Konflikten führen.
Die phantastische Welt im Sinne des cenarius-Konzepts ist nicht besser oder schlechter, sondern ein Eigengeschöpf. Die Gesellschaftsmodelle sind daher nicht restauriert, sondern von den Entwicklungen der einzelnen Völker unterschiedlich.
„...so kehret in dieses Land ein, Ihr, die Ihr der Sklaverei und Barbarei entfliehen konntet...“
Dieser Satz könnte die Maxime der Weisen Drachen sein, was die Flucht von Menschen, Zwergen, Gnomen und anderen Völkern begründet, die in einer Form der Diktatur lebten.
„...Die Mutter Feuer beschwören wir, denn erfüllen wir ihre Gebote, so werden wir als immerglühende Sonne am Himmelszelt für ewig existieren...“ Vielleicht verstehen wir jetzt, warum die Feuerdämonen mit Macht die Welt unterwerfen wollen.
Die Motive sind subtil, doch sollte es jeder Autorin und jedem Autor verständlich sein, beide Seiten der Medaille zu betrachten und angemessen darzustellen. Oder hören wir einmal, was uns Groizs, ein Unterführer der Orcs zu berichten hat, den die Zwerge in Gefangenschaft genommen haben:
„Groizs, oooh. Schmerz. Oooh. Klein wie Zwerg, lang, lang, Zeit ist gegangen zurück, Feuer kam über Hütte. Ooocho, schlimm heiß, trifft Pfeil von Elf und grrahhak, tooot, so viele tooot.
Rauben Tork, rauben Toooork! Ich größer als Zwerg, ich nehmen Pfeil, töten jeden Elf...“
Phantastische Literatur, um als Literatur anerkannt zu werden, stellt an die Autoren den gleichen Anspruch wie jedes Buch, das es wert ist, gedruckt zu werden.
Wie reagiert ein mürrischer Zwerg, der selbst aus seiner Heimat floh, um zu überleben, auf den Bericht seines Feindes? Teilt er Erinnerungen mit ihm?
Diese Antwort geben Sie.
Ausgangspunkt: Der Mondstein
Aus den Überlieferungen der Hyrsins (kurze Einleitung) erfahren wir:
Einst bestand die Welt aus einem Kontinent, der einer hoch entwickelten Kultur von Großechsen und Riesenvögeln ein unerschöpfliches Kontingent an Nahrung und Lebensraum bot. Aus einem Vulkan jedoch entweichen Feuerdämomen, die eine Welt nach ihren Bedingungen schaffen wollen und es kommt zu einer nahezu vollständigen Zerstörung von Flora und Fauna.
Zwar können Echsen und Vögel als Verbündete den Dämonen Einhalt gebieten, doch die Saat des ‚Testament des Bösen’ raubt ihnen die natürlichen Ressourcen und der Überlebenswille der beiden Völker macht aus Freunde Todfeinde.
Am Ende überlebt ein Vogelweibchen und ein Echsenmännchen, die nur zwei Alternativen haben: Einander zu töten oder sich zu vereinen, um neues Leben zu erschaffen.
Sie entscheiden sich für die Liebe und vier Nachkommen entstammen der Vereinigung.
Noch können die Eltern ausreichend Futter für den Nachwuchs (Drachen) finden, aber die Stunde des Selbstopfers (Vater – Matriachat) ist gekommen. Der Vater opfert sich für seine Brut.
Die Nachkommen teilen sich auf – zwei von ihnen zieht es ins Wasser, während die anderen beiden mit Echsenpanzer und starken Schwingen weite Strecken unverletzt überwinden können, um neue Nahrungsgebiete zu finden.
Zwischenschritt: Evolution
Die Erfahrungen der Ur-Generation hat sich an die Hyrsins, das neue Volk, übertragen und sie gelten als legendär und weise. Es dauert aber lange Zeit, bis ihre Heimat, Haliana, entdeckt wird.
Gegenwart und Beginn der aktuellen Erzählung
Die Welt besteht mittlerweile aus drei Kontinenten. Haliana, die Heimat der Hyrsins, ist auf dem westlichen Kontinent beheimatet und grenzt an den Wildhügeln im Norden, am Großen Wasser im Westen und der „Unendlichen Wüste“ im Süden, während der Osten ihre Heimat ist und ein Massivgebirge in unerreichbaren Höhen als natürliche Grenze zu Bagolar darstellt, die Fremde Welt.
Parallel zu dem Fluss Baster, der seine Quellen im Süden hat und in den Großen Strom Kysora mündet, verläuft eine alte Handelsstrasse. Linksseitig des Baster jedoch, in einem Auen- und Sumpfgebiet, gefolgt von tiefstem Wald, haben sich schreckliche Wesen niedergelassen und ein Bann hält die Hyrsins und Verbündeten davon ab, in ihn einzudringen.
(wird fortgesetzt)
*Schreibwettbewerb Roman
*Schreibwettbewerbe Anthologien (Kurzgeschichten)
Wenn Sie die Überschrift gelesen haben, mögen Sie vielleicht denken, was soll das Besondere an diesem Projekt sein? Vielleicht lehnen Sie so genannte ‚Fantasy-Romane’ gar wegen ihrer Trivialität oder des ‚x-ten’ Aufgusses der „Herr der Ringe“ gänzlich ab – Einwände, die mir als Autor und Verleger durchaus bekannt sind und zum Teil ebenso erhebe.
Cenarius stellt Ihnen jedoch ein Konzept vor, das der Maxime folgt:
„Verlasse ausgetretene Pfade und gehe neue Wege“
Die Grundidee beruht auf der Schaffung einer eigenen Welt, manifestiert in dem Roman
‚Der Mondstein der Tysia’
und setzt sich mit dem Fortsetzungsroman, der als Buchprojekt ausgeschrieben wird, weiter.
Die Besonderheit: Der Basisroman ist in sich abgeschlossen, aber erlaubt eine Fortsetzung.
Mit dem Ende des „Mondsteins“ beginnt eine weitere Erzählung, wobei
Protagonisten und Antagonisten zu übernehmen sind, sozusagen als
Ausgangspunkt. Die weitere Entwicklung ist freigestellt.
Die Fortsetzung: Die fantastische Welt – Grundlage Mondstein – dürfen Sie nicht als
statisch betrachten, sondern als ein organisches Wachstum. Sollte sich
das Projekt literarisch wie kommerziell am Markt durchsetzen, d. h.
Anspruch von Verlag und Autorenteam erfüllt werden, folgt im
Rahmen des zweiten Werks eine entsprechend erweitere Welt, die in
einem dritten Roman fortgesetzt wird.
Rundum: Im Rahmen der Phantasiewelt werden zudem Ausschreibungen für
entsprechende Anthologien ausgeschrieben, die zum Teil thematische
Vorgaben haben bzw. das Thema durch eine bereits verfasste Erzählung
erläutert.
Phantastische Literatur – Quo vadis?
Seit Menschen Gedenken begleiten uns Sagen, Märchen und Fabelwesen. Dort auch wurzelt die so genannte „Fantasy-Literatur“ mit all ihren Unterkategorien, auf die im weiteren Verlauf
noch eingegangen wird.
Zuerst einmal soll an dieser Stelle die Erwartungshaltung des cenarius-verlags erläutert werden und in Bezug auf das Projekt an Beispielen verdeutlicht werden.
Phantastische Literatur zu schreiben bedeutet, ernsthaft literarisch zu arbeiten
Die eindimensionale Ebene (Beschreibung anderer Völker) ist zu überwinden
Klischees (guter Mensch – böser Ork) sollen nicht bedient werden
Gesellschaftliche Strukturen sollten über dem üblichen Feudalsystem stehen
Die Motive für das Tun und Handeln alle Beteiligten muss schlüssig sein
Gut und Böse simple Gegensätze reichen nicht aus
Ein paar Monster, ein wenig Zauber, die wunderhübsche Prinzessin und fertig ist der Roman oder Erzählung? So scheinen die zurecht trivialen fantasy-stories wie als Produkt einer Fließbandschreibarbeit zu entstehen. Hier eine Prise Mythologie, da ein bisschen Sexappeal und –weil es ja Fantasy ist- unlogische Abläufe.
Dieses Manko gilt jedoch nicht nur für den Sektor Phantastik, sondern für nahe Genre der Belletristik. Unzureichende Recherche und zu konstruierte, gar statische Grundgerüste zerstören jeden Traum einer literarischen Arbeit.
Handwerkliche Fehler gilt es auch in diesem Bereich zu vermeiden und darauf legt das Lektorat großen Wert. Wer einen erfolgreichen Kriminalroman verfassen will, hat sich unweigerlich in Protagonisten und Antagonisten herein zu versetzen. Er hat die Rollen zu spielen und anzunehmen. In vielen Negativbeispielen der phantastischen Literatur geschieht dies nicht. Meist sind es Menschen oder menschenähnliche Wesen, die das ‚Gute’ darstellen und um die ‚Heldentaten’ aufzuwerten, sind die ‚Monstren’ nur unheimlich und haben keine
Seele im Sinne eines ernst zu nehmenden Antagonisten.
Zwerge sind so...
Fast gleitend ist der Übergang zu der Eindimensionalität der übrigen Völker, die den Menschen als Hilfstruppen oder Erzfeind begegnen. Hierzu ein Beispiel: Sie arbeiten in Gruben, sind mürrisch und kippen fassweise Bier in sich hinein. – Zwerge.
Wie aber, so frage ich mich dann, können sie sich dann vermehren? Welche Zwergenfrau mag so einen Kerl zum Mann und Vater ihrer Kinder erwählen?
Können diese Raubeine nicht zärtlich sein, haben sie keine Kultur?
Um dem Zwerg gerecht zu werden, sollte man wie einer leben und denken – im übertragenden Sinne – sich in die Rolle einfinden.
Wege aus dem Klischee sind für die Projekte gefragt und stellen eine hohe Herausforderung an die Autoren dar. Für Phantasie braucht es mehr als nur Phantasie.
Sind die Orcs und Trolle tatsächlich nur eine willenlose, mordende Bande und mit dem Bösen von Natur aus verbündet?
Haben Sie schon einmal eine hässliche Elfendame gesehen bzw. von ihr gelesen?
Warum übernehmen wir das Klischee vom bösen Drachen? In anderen Kulturen stehen diese Fabelwesen für Weisheit und Gerechtigkeit.
Mein Freund, der Orc?
Wie eingangs betont, die Phantastische Welt des cenarius definiert sich als organisch und entsprechend sollten die verschiedenen Völker (das Wort: Rasse hat durch die negative Besetzung in Deutschland etwas kontraproduktives) eine freie Entwicklung und Veränderung erfahren (dürfen).
Wie auch in der ‚Menschenwelt’ werden Sie nachlesen können, wie unterschiedlich die Gruppierungen im ‚Mondstein’ auftreten und keine homogene Gruppe bilden
Das ‚Dunkle’ als Symbol der Gegenmacht taucht zwar auch dort auf, aber im Gegensatz zum am Mittelalter orientierten, feudalen Gesellschaftsmodell treffen wir auf politische und religiöse Gegensätze, die wie in der realen Welt(geschichte) zu massiven Konflikten führen.
Die phantastische Welt im Sinne des cenarius-Konzepts ist nicht besser oder schlechter, sondern ein Eigengeschöpf. Die Gesellschaftsmodelle sind daher nicht restauriert, sondern von den Entwicklungen der einzelnen Völker unterschiedlich.
„...so kehret in dieses Land ein, Ihr, die Ihr der Sklaverei und Barbarei entfliehen konntet...“
Dieser Satz könnte die Maxime der Weisen Drachen sein, was die Flucht von Menschen, Zwergen, Gnomen und anderen Völkern begründet, die in einer Form der Diktatur lebten.
„...Die Mutter Feuer beschwören wir, denn erfüllen wir ihre Gebote, so werden wir als immerglühende Sonne am Himmelszelt für ewig existieren...“ Vielleicht verstehen wir jetzt, warum die Feuerdämonen mit Macht die Welt unterwerfen wollen.
Die Motive sind subtil, doch sollte es jeder Autorin und jedem Autor verständlich sein, beide Seiten der Medaille zu betrachten und angemessen darzustellen. Oder hören wir einmal, was uns Groizs, ein Unterführer der Orcs zu berichten hat, den die Zwerge in Gefangenschaft genommen haben:
„Groizs, oooh. Schmerz. Oooh. Klein wie Zwerg, lang, lang, Zeit ist gegangen zurück, Feuer kam über Hütte. Ooocho, schlimm heiß, trifft Pfeil von Elf und grrahhak, tooot, so viele tooot.
Rauben Tork, rauben Toooork! Ich größer als Zwerg, ich nehmen Pfeil, töten jeden Elf...“
Phantastische Literatur, um als Literatur anerkannt zu werden, stellt an die Autoren den gleichen Anspruch wie jedes Buch, das es wert ist, gedruckt zu werden.
Wie reagiert ein mürrischer Zwerg, der selbst aus seiner Heimat floh, um zu überleben, auf den Bericht seines Feindes? Teilt er Erinnerungen mit ihm?
Diese Antwort geben Sie.
Ausgangspunkt: Der Mondstein
Aus den Überlieferungen der Hyrsins (kurze Einleitung) erfahren wir:
Einst bestand die Welt aus einem Kontinent, der einer hoch entwickelten Kultur von Großechsen und Riesenvögeln ein unerschöpfliches Kontingent an Nahrung und Lebensraum bot. Aus einem Vulkan jedoch entweichen Feuerdämomen, die eine Welt nach ihren Bedingungen schaffen wollen und es kommt zu einer nahezu vollständigen Zerstörung von Flora und Fauna.
Zwar können Echsen und Vögel als Verbündete den Dämonen Einhalt gebieten, doch die Saat des ‚Testament des Bösen’ raubt ihnen die natürlichen Ressourcen und der Überlebenswille der beiden Völker macht aus Freunde Todfeinde.
Am Ende überlebt ein Vogelweibchen und ein Echsenmännchen, die nur zwei Alternativen haben: Einander zu töten oder sich zu vereinen, um neues Leben zu erschaffen.
Sie entscheiden sich für die Liebe und vier Nachkommen entstammen der Vereinigung.
Noch können die Eltern ausreichend Futter für den Nachwuchs (Drachen) finden, aber die Stunde des Selbstopfers (Vater – Matriachat) ist gekommen. Der Vater opfert sich für seine Brut.
Die Nachkommen teilen sich auf – zwei von ihnen zieht es ins Wasser, während die anderen beiden mit Echsenpanzer und starken Schwingen weite Strecken unverletzt überwinden können, um neue Nahrungsgebiete zu finden.
Zwischenschritt: Evolution
Die Erfahrungen der Ur-Generation hat sich an die Hyrsins, das neue Volk, übertragen und sie gelten als legendär und weise. Es dauert aber lange Zeit, bis ihre Heimat, Haliana, entdeckt wird.
Gegenwart und Beginn der aktuellen Erzählung
Die Welt besteht mittlerweile aus drei Kontinenten. Haliana, die Heimat der Hyrsins, ist auf dem westlichen Kontinent beheimatet und grenzt an den Wildhügeln im Norden, am Großen Wasser im Westen und der „Unendlichen Wüste“ im Süden, während der Osten ihre Heimat ist und ein Massivgebirge in unerreichbaren Höhen als natürliche Grenze zu Bagolar darstellt, die Fremde Welt.
Parallel zu dem Fluss Baster, der seine Quellen im Süden hat und in den Großen Strom Kysora mündet, verläuft eine alte Handelsstrasse. Linksseitig des Baster jedoch, in einem Auen- und Sumpfgebiet, gefolgt von tiefstem Wald, haben sich schreckliche Wesen niedergelassen und ein Bann hält die Hyrsins und Verbündeten davon ab, in ihn einzudringen.
(wird fortgesetzt)
